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Milben oder Hautpilz? Juckreiz im Fellwechsel?

12. Februar 2021

Milben oder Hautpilz? Juckreiz im Fellwechsel?

Während der nassen und kalten Tage, sucht sich ein scheinbar unsichtbarer Parasit einen neuen Lebensraum: Das Pferd. Dabei dient unserer Freizeit- und Sportpartner als ideale Nahrungsquelle und schützender Zufluchtsort für die fiesen, kleinen Milben-Monsterchen. Ganze Armeen treiben oftmals lange Zeit „Undercover“ ihr Unwesen. Im Fellwechsel treten sie vermehrt auf: Das Immunsystem ist geschwächt, durch den Fellverlust wird die Haut leichtere Angriffsfläche
Doch wie können wir die Auslöser verschiedenster Hautprobleme unterscheiden und den Tieren schnellstmöglich Linderung verschaffen?

Symptome:
Haarlose Stellen im Fell, Juckreiz an den Beinen – viele kennen es. Doch die Übeltäter bleiben unsichtbar. Grabmilben fressen sich an der Haut unserer Pferde satt. Ihre Bisse setzen sie bevorzugt in leicht durchdringbare Haut, bevorzugt in weiße, sensible Hautstellen. Schnell kommt es zu einer Vermehrung der Parasiten, besonders unter langem Behang, denn dort sind sie gut geschützt. Für Bakterien sind diese Kleinstverletzungen eine leichte Eintrittspforte. Je mehr die Haut geschädigt ist, desto besser funktioniert die verheerende Symbiose. Geschützt unter dem Fell fällt das Ausmaß dem Pferdebesitzer bei langhaarigen Rassen, wie Kaltblütern, Tinkern oder Friesen oft erst auf, wenn schon ein beträchtlicher Schaden vorliegt. Ebenso wie die Pferde trifft es Hunde, insbesondere auch hier eher Rassen mit heller Haut und Fell, sowie immunschwache Tiere.


Hautstärkendes Futter & Natürliche Pflege in Kombination

Es ist wichtig das Immunsystem zu stärken. Dazu gehören zu den artgerechten Haltungsbedingungen auch Futtermittel mit einer individuellen, bedarfsgerechten Mineralisierung mit einem erhöhten Anteil an organisches Zink, Selen und Kupfer sowie einen ausreichenden Anteil an essentiellen Fettsäuren und Aminosäuren um die Haut zu unterstützen und den Abwehrmechanismus in Gang zu setzten beziehungsweise höchstmöglich zu erhalten. Dennoch darf nicht vergessen werden, wie logisch und einfach es ist, bei einem Parasitenbefall am „Ort des Geschehens“ einzugreifen. Das bedeutet, dass den Parasiten der Aufenthalt auf der Pferdehaut möglichst ungemütlich gestaltet werden muss. Daneben sollte die Haut unbedingt mit hochwertigen, natürlichen Wirkstoffen gestärkt werden, damit die natürliche Schutzfunktion schnell wiederaufgebaut wird.Milben – spezialisierte Angreifer
Zu den wichtigsten parasitär bedingten Hauterkrankungen zählt der Befall von Räudemilben, Schuppenmilben, Saug- und Grabmilben. Entsprechend ihrer Mundwerkzeuge befallen die einzelnen Milbenarten unterschiedlichste Schichten der Haut. Die Saugmilbe ist häufig der Auslöser für Mauke. Diese Milbe nimmt aus vorgeschädigter Haut flüssige Bestandteile wie Blut und Lymphe auf. Sie bevorzugt weiße oder helle Hautoberflächen, die scheinbar einen leichteren Eintritt zulässt. Eine zusätzliche Bakterienbesiedlung lässt dann schwer heilbare Wunden entstehen. Die Sarkoptes- oder Grabmilbe ernährt sich tief unter der Haut und kann große Schäden anrichten. Der Befall ist schwer zu therapieren, da Waschungen hier alleine nicht ausreichen. Dasselbe geschieht durch die weniger häufig anzutreffende Haarbalgmilbe (Demodex equi), die sich an den Haarbälgen festsetzt und dort tiefe Hautschichten befällt. Regelmäßiger tritt der Befall von Haarlingen auf. Gerade bei Immunschwachen, abgemagerten Tieren können die Eier der Haarlinge an den Haarschäften kleben.

Milben im Deckhaar

Das Auftreten von Milben im Fell kann am ganzen Körper auftreten. Das Geschehen fängt meist bodennah an. Zumindest anfänglich betrifft es die unteren Bereiche der Beine. Haarverlust und Juckreiz an den Beinen, beim Pferd im Fesselbereich und beim Hund an den Pfoten können recht zielsicher einen Milbenbefall vermuten lassen. Doch Milben lassen sich auch in anderen Regionen am Körper nieder.

Symptome/Diagnose:
Milben lassen sich vermuten, wenn haarlose, meist juckende Bereiche plötzlich auftreten. Die Haare lösen sich leicht ab, denn die Milben sitzen meist an den Haarwurzeln, die sie durch ihre Bisse zerstören. Wer meint, er könne Milbenbefall nach negativem Laborbefund ausschließen, dem sei gesagt, dass Milben gerne wandern und eventuell die getestete Region bereits verlassen hatten, um sich an anderer Stelle anzusiedeln.

Tipps aus der Naturheilkunde:
Es muss unbedingt auf die Unschädlichkeit der Produkte geachtet werden, denn alle Tiere lecken und knabbern sich gerne an den juckenden Stellen Bei Juckreiz, verbunden mit Milbenbefall(-Verdacht), ist Lebermoos in Verbindung mit Niemöl zu empfehlen. Bei starkem Juckreiz und Winterfell sollte es zusätzlich gut ein gebürstet werden.
Hier kann die Behandlung mit Pferdeerde Lebermoos & Niem und Lebermoos/Niemspray sehr gut unterstützen. https://www.relax-biocare.de/Lebermoos-Niem-fuer-Pferde

Tipp aus der Naturheilkunde:
Produkte mit Niemöl hindern die Milbeneier an ihrer Entwicklung und lassen sie langsam ab- und die Kolonie aussterben. Verbunden mit einer hautstärkenden, schützenden und heilungsfördernden Pflege kann die Haut ihre natürliche Schutzfunktion wiederaufbauen und sich gegen neuerlichen Befall wappnen.

Pilzinfektionen - Natürlich helfen

Die beim Pferd am häufigsten auftretende infektiöse Hauterkrankung, die Dermatomykose, wird durch Pilze hervorgerufen. Sie ist übertragbar von Pferd zu Pferd und besiedelt gerne immunschwache oder kranke Tiere. Unterdrückende Medikament sowie Medikamente, die in anderem Zusammenhang verabreicht werden, hemmt in vielen Fällen das Immunsystem. Hefepilze wie der Candida können auch den Darm befallen, was oftmals bei Fohlen beobachtet wird. Ein Befall durch Algenpilze betrifft tiefere Schichten der Haut oder auch den Huf und ist meist sehr langwierig zu therapieren.

Symptome/Diagnose:
Generell tritt Pferdehautpilz durch runde, teilweise schuppige, manchmal krustige, haarlose Bezirke in Erscheinung, manchmal mit einem Punkt in der Mitte. Diese Stellen können jucken. Kratzt sich das Tier, entstehen weitere Verletzungen und der Pilz verbreitet sich gar bis ans Auge. Hautpilzerkrankungen können durch einen Abstrich eines betroffenen Hautareals festgestellt werden. Dazu werden Hautproben unter bestimmten Wachstumsbedingungen auf einer Nährlösung bis zu vier Wochen angezüchtet und dann identifiziert.

Tipps aus der Naturheilkunde:
Lebermoos pflegt und stärkt die Haut zuverlässig und verschafft dem Hautpilz ein unpassendes Milieu. Besprüht man die Stellen konsequent, sollte sich nach sieben bis zehn Tagen Besserung einstellen.  

Natürliche Hautpflege ist Tierschutz!
Eine Pilzimpfung ist bei den befallenen, oft immunschwachen Pferden eine zusätzliche Belastung mit umstrittener Wirksamkeit. Wenn das Immunsystem durch therapeutische Maßnahmen ungehindert arbeiten kann, wird die Impfung überflüssig.

Unsere Wirkstoff-Kombi bei Hautpilz oder Milbenbefall:


Lebermoos
Moose gibt es schon Millionen von Jahren. In dieser Zeit entwickelten sie hocheffiziente Wirkstoffe, die sie vor Bakterienbesiedlung, Fressfeinen (u.a. Schnecken) und Pilzbefall schützen.
Das Extrakt aus Lebermoos wurde schon im Mittelalter als Heilpflanze eingesetzt. Lebermoos wirkt auf natürliche Weise antibakteriell. Daneben wirkt der enthaltene Wirkstoff Delta-9-Trans-Tetrahydrocannabinol nachweislich gegen Entzündungen.
Schon nordamerikanische Indianer stellten aus Lebermoos antiseptische Wundverbände her. Andere Naturvölker verwendeten Lebermoos für die verschiedensten Hautkrankheiten. Als Extrakt wird es, zur Stärkung der Haut, äußerlich angewendet. Es wirkt positiv bei Haarverlust und Juckreiz, besonders bei Pilzerkrankungen und verbessert mit seinem breiten Wirkungsspektrum das gesamte Milieu der Haut. Verwendet wird es derzeit vor allem in der Pflanzenheilkunde gegen (Fraß)Schädlinge und Pilzerkrankungen, wirkt aber auch völlig frei von negativen Nebenwirkungen bei Säugetieren. Die Einsatzkonzentration von Lebermoos sollte verdünnt geschehen, je nach Anwendungsgebiet.

Niemöl
Niemöl ist ein hochwertiges Pflanzenöl, das im schonenden Kaltpressverfahren aus den Samen des Niembaums gewonnen wird. Es ist vor allem für die Schädlingsbekämpfung bekannt. Dabei ähnelt es einem Hormon. Parasiten, wie Milben und ihre Larven, die mit Niemöl in Kontakt kommen, entwickeln sich nicht weiter und werden im weiteren Wachstum gehemmt. Die Extrakte des Niembaumöls verändern zudem das Fress- und Fortpflanzungsverhalten der Milben. Niemöl wirkt nur auf Parasiten/ Insekten toxisch, für Mensch und Säugetier ist es völlig ungefährlich.
Niemöl bitte niemals pur, sondern nur in äußerst verdünnter Form anwenden!
Für Katzen ist Niemöl aufgrund der ätherischen Öle nicht geeignet!

Natürliche Pflanzenextrakte- und öle besitzen ein breites Wirkungsspektrum und sind in der richtigen Dosierung äußerst effektiv und völlig unschädlich für das Pferd. Das ist wichtig, denn gerade Pferde mit einem ohnehin schwachen Immunsystem sollen nicht noch zusätzlich mit Fremdstoffen belastet werden. Pferde vertragen im Allgemeinen rein pflanzliche Produkte von ihrer ursprünglichen Natur her sehr gut. Ein wenig Zeit, Vertrauen in die Natur und Konsequenz wird benötigt. Je länger ein Krankheitsgeschehen schon besteht, umso länger kann es dauern, bis es verschwindet. Nehmen Sie sich Zeit und bleiben sie konsequent, ihr Pferd wird es ihnen danken!

Lebermoos und Niemöl-Spray

Zur unterstützenden Anwendung bei Haarverlust und Juckreiz durch Parasiten, Insekten-
oder Milbenbefall. Für alle Haut- und Fellbereiche sehr gut geeignet zur reichhaltigen Pflege mit einem großen Einsatzspektrum, auch bei abwehrgeschwächter Haut mit Neigung zu Hautpilzbefall.

  • Reichhaltige Hautpflege mit rein natürlichen Inhaltsstoffe aus Pflanzenextrakten und -ölen
  • Kaltgepresstes Niemöl zur speziellen Hautpflege bei Milben- und Parasitenbefall
  • Lebermoosextrakt zur weiteren Hautstärkung und Unterstützung des Haarwuchses
  • Panthenol zur Förderung der regenerativen Stoffwechselprozesse der Haut
  • ADMR konform
Lebermoose besitzen hervorragende Abwehrstoffe gegen Pilze und Bakterien. Das Öl des Niem-baumsamens und die aus den Niemblättern gewonnene Tinktur werden in Indien schon seit dem Mittelalter bis heute für die Hautpflege und bei Milben- und Insektenbefall angewendet. Wissen-schaftliche Studien weisen eine hautberuhigende und juckreizstillende Wirkung von Niemproduk-ten nach. Panthenol (Provitamin B5) fördert die regenerativen Stoffwechselprozesse der Haut, unterstützt so die Zellerneuerung und stärkt die natürliche Schutzfunktion der Haut. Ätherische Öle finden hier ihren vielseitigen Einsatz u.a. zur Hautberuhigung.

Anwendung:
1-2-mal täglich, mindestens 7-10 Tage, die betroffenen Hautstellen besprühen oder betupfen. Bei langem Fell gut einbürsten. Nehme dir Zeit und bleibe konsequent, dein Pferd wird es dir danken!

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne per Telefon und E-Mail zur Verfügung.
Telefon: +49 (0) 6222 990 220
E-Mail: info@relax-biocare.de

Viele Grüße
Ihr Relax BioCare Team