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RELAXIKON

Informiere dich in diesem ganz speziellen Lexikon zu Themen der Hautgesundheit deines Tieres.

RATGEBER PFERD

Die Haut ist das größte Organ des Pferdes, sie leitet Giftstoffe aus und ist dauerhaft den äußeren Umwelteinflüssen ausgesetzt. Sie ist verantwortlich für die Thermoregulierung, den Wasser- und Elektrolythaushalt, den Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, die Aufnahme von Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid. Sinneszellen in der Haut reagieren auf Umwelteinflüsse und lösen Kälte- und Hitzeempfinden, Juckreiz oder Schmerz, aber auch Wohlbefinden aus. Licht und Wärme regulieren die Körpertemperatur und initiieren im jahreszeitlichen Verlauf den Fellwechsel. Hautrezeptoren sind für die Ausschüttung von Hormonen mit verantwortlich. So wie der menschliche Körper unter Einwirkung von Sonnenlicht das für den gesamten Organismus wichtige Vitamin D selbst herstellen kann, vermag dies auch der Pferdekörper. Dies setzt jedoch ausreichend Tageslicht und eine gesunde Pferdehaut voraus. Je mehr wir diese vielfältigen und wichtigen Aufgaben der Haut berücksichtigen, desto bewusster sollte uns sein, wie wichtig eine ganzheitliche Hautpflege für die Gesunderhaltung unserer Pferde ist.

Wie beim Menschen, sind auch bei Pferden allergische Reaktionen zunehmend zu beobachten. Die Ursachen hierfür sind sehr vielfältig und müssen immer ganzheitlich betrachtet werden. Am verbreitetsten sind bei Pferden allergische Hautreaktionen, die durch Insektenstiche hervorgerufen werden. Prophylaktisch ist hier daher eine äußerliche Behandlung mit ebenso insektenabweisenden wie hautpflegenden, natürlichen Produkten zu empfehlen.

Bakterien spielen bei vielen Hauterkrankungen als Sekundärerreger eine große Rolle, wie z.B. bei Mauke und Raspe. Durch Vorschädigung und Verletzung der Haut und damit Störung der natürlichen Schutzmechanismen können Bakterien ungehindert in tiefere Hautschichten eindringen und verhindern trotz konsequenter Therapie des Grundleidens eine Abheilung der betroffenen Hautbereiche. Vorbeugend sollten bei Verletzungen in jedem Fall desinfizierende Maßnahmen ergriffen und höchste Sauberkeit eingehalten werden, um schädliche Bakterien fern zu halten. Sind diese erst einmal in wunde Hautstellen eingedrungen und haben sich dort vermehrt, können Geschwüre, Abszesse, Fisteln und andere Infektionen der Haut die Folge sein. Oft muss dann gezielt behandelt werden, nachdem die genaue Art des Bakteriums im Labor festgestellt wurde. Auch ein Einschuss (Phlegmone) beim Pferd ist nichts anderes, als eine bakterielle Infektion durch Kleinstverletzungen. Durch das Eintreten von Keimen in tieferer Hautschichten können mehr oder weniger große Schwellungen entstehen, die mit einer schmerzhaften Entzündung einhergehen.

Fakten: Mauke ist eine Hauterkrankung im Bereich der Fesselbeuge. In rund 90% der Fälle tritt Mauke bei Pferden mit weißen Beinen und heller Haut auf. Somit kann davon ausgegangen werden, dass helle Haut eine wesentlich stärkere Durchlässigkeit für Bakterien und Parasiten, wie insbesondere Milben, bietet. Mauke kommt häufig in den Wintermonaten vor, ist aber auch im Herbst oder Frühjahr keine Seltenheit. Pferde mit Behang leiden schneller unter Mauke, als Pferde ohne Behang. Grundsätzlich aber ist Mauke nicht ansteckend.

Symptome: Um die Fesselbeuge herum ist die Haut stark gereizt. Es kommt zu Rötungen und fettig-schmierigen Belägen. Später treten kleine Knötchen und Bläschen auf, die beim Platzen zur Absonderung von Flüssigkeit führen. Es entsteht eine nässende, wunde Oberfläche und durch die übel riechenden Sekrete sowie die Wundflüssigkeit kommt es zu einer starken Krustenbildung. Durch die angegriffene Hautoberfläche können Bakterien in das Untergewebe eindringen und Entzündungen, einhergehend mit einer Schwellung des Fesselbereichs, hervorrufen. Der Allgemeinzustand des Pferdes kann dadurch erheblich beeinträchtigt werden, was sich letztendlich auch in einer Behinderung des gesamten Bewegungsapparates der Pferde äußern kann. Breitet sich die Mauke aus dem Fesselbereich höher in Richtung der Sprunggelenke aus, dann spricht man von Raspe. Diese Erkrankung hat ebenfalls enorm störende Auswirkungen und kann zu einer extremen Lahmheit führen.

Mauke: Zu Beginn zeigen sich kleine schorfige
Hautveränderungen im Fesselbereich…
…die sich unbehandelt im weiteren Verlauf stark ausbreiten. Durch das weitere Eindringen von Keimen und Milben in die betroffenen Haustellen verschlimmert sich das Hautbild zusehends.

Ursachen: Die Ursachen der Mauke bei Pferden sind vielfältig. Häufig sind es Kleinstverletzungen der empfindlichen Haut im Fesselbereich, die von Bakterien, Parasiten und Pilze als Eintrittspforte in tiefere Hautschichten genutzt werden. Das Auftreten solcher Hautverletzungen wird in der Regel durch äußere Faktoren begünstigt. Dies können z.B. schlammige Ausläufe sein, ein ungepflegter Paddock, eine schlecht gemistete Box, qualitativ minderwertiger Einstreu und vieles mehr.

Prävention und Behandlung: Von vornherein sind präventive Maßnahmen gegen Maukeerkrankungen zu ergreifen. Dazu gehört insbesondere, auf eine saubere Bewegungsfläche für die Pferde zu achten und Reizungen der empfindlichen Pferdehaut im Fesselbereich durch Verschmutzungen zu vermeiden. Die Fütterung sollte möglichst naturnah geschehen: Mit Kräuterzusätzen, möglichst eiweißarm und rohfaserreich. In manchen Fällen kann auch die Zugabe von Zink erforderlich sein. Bei langem Behang sollten die Haare im Fesselbereich bis auf etwa 1-2 cm gekürzt werden. Die empfindlichen Fesselbereiche sollten zudem regelmäßig mit lauwarmen Wasser und unter Anwendung eines schonenden, reizarmen Pflegemittels gewaschen werden. Wichtig ist zudem eine andauernde, nachhaltige Pflege der Pferdehaut, um so das Hautmilieu zu stärken und die natürlichen Abwehrkräfte zu fördern.

Fakten: Meist im Frühjahr, Herbst und Winter erwachen winzige, hungrige Quälgeister zum Leben: Milben, kaum oder gar nicht sichtbar für unsere Augen. Im Fell unserer Pferde fühlen sich Milben bei feuchtwarmen Mikroklima richtig wohl und knabbern sich dann leicht unter die natürliche Schutz¬schicht der Haut. Gegen ihren Speichel reagieren einige Pferde empfindlich, mit Juckreiz und Pusteln.

Zu den wichtigsten parasitär bedingten Hauterkrankungen zählen der Befall mit Räude-, Schuppen-, Saug- und Grabmilben. Je nach Ausprägung ihrer Mundwerkzeuge befallen die einzelnen Milbenarten unterschiedlichste Schichten der Haut. So ernährt sich die Schuppenmilbe bspw. von abgestorbenen Hautteilchen und siedelt sich gerne im Bereich des Kopfes an. Auffallend ist dabei der flächige Haarausfall, häufig einhergehend mit hohem Juckreiz an den befallenen Stellen. Die Saugmilbe hingegen dringt auch in die obere Hautschicht ein und ist häufig der Auslöser für Mauke. Sie nimmt aus vorgeschädigter Haut flüssige Bestandteile wie Blut und Lymphe auf. Dabei bevorzugt sie weiße oder helle Hautoberflächen, die ihr scheinbar ein leichteres Eindringen ermöglichen. Eine zusätzliche bakterielle Infektion kann dann mitunter schwer heilbare Entzündungen und Wunden verursachen. Die Sarcoptes- oder Grabmilbe als weitere Milbenart dringt tief in die Haut ein und kann dort große Schäden anrichten. Der Befall ist schwer zu therapieren, da diese Milbenart in den tieferen Haut¬schichten deutlich schwerer zu bekämpfen ist. Dies trifft ebenso für die seltener anzutreffende Haarbalgmilbe (Demodex equi) zu, die sich an den tief in der Haut liegenden Haarbälgen festsetzt.

Diagnose: Milben sind selten mit bloßem Auge feststellbar. Mikroskopische Untersuchungen sind nicht immer zuverlässig, da Milben auch nicht immer einfach zu finden sind und damit bei der Probenentnahme für die mikroskopische Analyse auch nicht immer gleich ein „Treffer“ gelandet werden kann. Dies bedeutet, dass trotz eines negativen mikroskopischen Befundes unter Umständen durchaus ein Milbenbefall des Pferdes vorliegen kann. Haarbalgmilben, die unter der Hautoberfläche ihr parasitäres Unwesen treiben, sind – wenn überhaupt – nur durch eine tiefe Hautentnahme mittels einer Hautstanze, feststellbar.

Prävention und Behandlung: Beugen Sie von vornherein einem Milbenbefall durch regelmäßige Reinigung vor. Verwenden Sie bei Waschungen ebenso wirksame wie schonende Mittel. Pflegen Sie darüber mit natürlichen Mitteln, die das Immunsystem der Pferde nicht zusätzlich belasten. Ätherische Öle und Produkte mit Niemöl und Niemblättertinktur können in der richtigen Dosierung hervorragend helfen. Im Allgemeinen gilt: Milben suchen sich gerne immunschwache Tiere aus, also heißt es auch hier die Immunabwehr Ihres Pferdes insgesamt zu stärken!

Spezielle Tipps:

  • Offene Stellen müssen desinfiziert werden, um eine bakterielle Infektion zu vermeiden bzw. zu unterbrechen!
  • Von Milbenbefall betroffene Hautstellen sind möglichst luftig halten, das Eindecken der Pferde sollte vermieden werden!
  • Mit einem speziellen Shampoo, das gleichermaßen milbenabweisend wie hautpflegend wirkt, sollte in regelmäßigen, nicht zu langen Zeitabständen gewaschen werden.
  • Mineralerde mit wertvollen Pflanzenextrakten und -ölen deckt die befallenen Hautstelle ab, lässt dabei jedoch Luft an die Haut und pflegt sehr wirkungsvoll!
  • Lotionen und Sprays dürfen die Haut nicht verschließen, sollen dabei sowohl schonend, pflegend und hautstärkend sein als auch den quälenden Juckreiz umgehend lindern.

Beispiele Milbenbefall:

Milbenfall

Fakten: Pilzinfektionen der Haut, auch Dermatomykosen genannt, treten verglichen mit anderen Hauterkrankungen bei Pferden relativ häufig auf. In der Regel sind Pilzinfektionen von Pferd zu Pferd übertragbar, wobei die Hautpilze vorwiegend immunschwache oder kranke Tiere befallen. Pilzinfektionen können unter Umständen aber auch durch Medikamentengaben gefördert werden, die das Immunsystem unterdrücken. Der Candida Pilz kann auch den Darm, oftmals bei Fohlen befallen. Die sogenannte Phykomykose befällt tiefere Schichten unter der Haut oder auch den Huf und ist meist sehr langwierig zu therapieren.

Symptome: Pilzinfektionen zeigen sich im Allgemeinen als runde, teilweise schuppige, manchmal krustige, haarlose Hautstellen. Die Pferde verspüren an diesen kleinen bis flächig große Stellen häufig einen hohen Juckreiz. Das zwangsweise Kratzen der Pferde kann weitere ernsthafte Verletzungen (auch am Auge) zur Folge haben.

Diagnose: Hautpilzerkrankungen können durch einen Abstrich des betroffenen Hautareals festgestellt werden. Dazu werden Hautproben auf eine Nährlösung gebracht und so die Hautpilze unter bestimmten Wachstumsbedingungen bis zu 4 Wochen vermehrt. Diese Vermehrung ermöglicht dann eine genaue Identifizierung der Pilzart.

Prävention und Behandlung: Sorgen Sie grundsätzlich durch eine geeignete Fütterung und Haltung für ein gutes Immunsystem der Pferde. Desinfizieren Sie regelmäßig Putzzeug und Sattelzubehör und achten Sie auch sonst auf stete Sauberkeit aller Utensilien für das Pferd.

Bei akutem Hautpilzbefall empfehlen wir die Anwendung von Sprays mit Lebermoosextrakt. Im Laufe ihrer rund 400 Millionen Jahre andauernden Evolution entwickelten bestimmte Lebermoosarten hervorragende Abwehrstoffe gegen Pilze und Bakterien. Lebermoosextrakte entfalten daher ihre antimikrobielle Wirkung und eignen sich besonders gut zur Stärkung der Haut.

Das Steppentier Pferd und der moderne Mensch

Das Pferd wurde über mehrere Millionen Jahre von einer einfachen Umwelt geprägt. So ist es heute noch bestens an ein Leben in einer eher kargen Steppenlandschaft angepasst. Parallel veränderte der Mensch die Umwelt, über die industrielle Revolution bis hin in die Moderne maßgeblich, so dass es heute nur noch wenige ursprüngliche Areale gibt, auf denen Pferde in ihrer natürlichen Umgebung vorkommen. Durch die veränderte Situation kommen unsere Pferde heute mit einer Vielzahl an Stoffen in Kontakt, die in der Natur früher nicht vorkamen. Im Übermaß kann dies zu einer Überreaktion des körpereigenen Immunsystems führen, eine allergische Reaktion entsteht.

Eine dieser Allergien ist das Sommerekzem. Es handelt sich hierbei um eine chronische, wiederkehrende, saisonale allergische Dermatitis (Entzündung der Haut). In Deutschland waren in einer Untersuchung knapp 30 % der Islandpferde betroffen. In Island geborene und auf das europäische Festland importierte Islandpferde waren mit einer Häufigkeit von über 70 % betroffen. Prinzipiell können alle Pferderassen ein Sommerekzem entwickeln, wobei vor allem ursprüngliche Rassen, wie Kaltblüter, Araber, Iberer und einige Ponyrassen eher dazu neigen. Eine Allergie kann prinzipiell in jedem Alter auftreten, meist entsteht sie aber zwischen dem vierten und achten Lebensjahr.

Bei Wildpferden wurden allergische Erkrankungen nicht beobachtet. In menschlicher Obhut häuft sich der Kontakt mit (potenziellen) Allergenen, sodass vermehrt Allergien, wie Sommerekzem oder Atemwegserkrankungen entstehen.

Die Auslöser eines Sommerekzems

Das Sommerekzem ist eine multifaktorielle Erkrankung, neben Umweltfaktoren spielen auch genetische Faktoren eine entscheidende Rolle. Die allergische Reaktion richtet sich gegen ein Speichelprotein der Kriebelmücken (Simuliidae) und Gnitzen der Gattung Culicoides. Temperaturbedingt werden unsere Pferde hauptsächlich in den Monaten zwischen April und Oktober von Insekten befallen. Die schlimmsten Monate sind Mai, Juni und September, denn Mücken sind bei konstanten Temperaturen ab 10° C aktiv. Nur die weiblichen Mücken benötigen Blut als Nahrung. Sie beißen kleine Verletzungen in die Haut, um dann teilweise minutenlang Blut zu saugen. Bevorzugte Körperstellen sind die, an denen die Haut leicht zu erreichen ist. Dazu gehören Mähnenkamm, Wiederrist, Schweifrübe, Kopf, Bauchnaht Euter/Schlauchtasche und teilweise auch die Kruppe und Schulterpartie.

Zu den Symptomen gehören starker Juckreiz und Haarverlust mit teilweise entzündeten, nässenden Stellen sowie Krusten und Wunden. Der massive Juckreiz entsteht durch eine Allergie auf Proteine im Speichel der Kriebelmücken. Diese Proteine hemmen die Blutgerinnung, sodass die Mücke zum Blutsaugen genügend Zeit hat, bevor das Blut gerinnt. Auf welche Proteine genau die Pferde reagieren, ist bislang noch nicht hinreichend erforscht.

Das Risiko des Ausbruchs einer Allergie reduzieren, aber wie?

Psychischer Stress kann zu einer Überlastung des Immunsystems beitragen. Allergien werden so durch eine Häufung von Stressoren begünstigt, entstehen oft jedoch nicht in unmittelbarer Folge. Es kann einige Wochen oder gar ein ganzes Jahr dauern, bis sich eine Allergie manifestiert, daher gilt es Stress weitestgehend zu vermeiden. Besonders der Verlust seines sozialen Herdenverbandes bedeutet Stress für ein Pferd. Ein Stallwechsel bedingt einen Sicherheitsverlust beim Herden- und Gewohnheitstier Pferd. Psychischer Stress schwächt das Immunsystem, daher sind folgende Maßnahmen sinnvoll, um den Ausbruch von Allergien zu vermeiden:

  1. Immunsystem stärken!

  • Bedarfsgerechte Fütterung!
    • Qualitativ hochwertiges, keim- und staubarmes Raufutter, von artenreichen Wiesen, (die möglichst nicht zusätzlich als Pferdekoppel dienen) ist die Grundlage einer gesunden Pferdefütterung (keine silierten Raufutter!).
    • Ein Mangel an Mikronährstoffen und Vitalstoffen, insbesondere an B-Vitaminen, Vitamin D, Zink sowie Calcium schwächt die Hautbarriere und das Immunsystem.
    • Omega-3-Fettsäuren können helfen, die Symptome zu mildern.
    • Eine bedarfsgerechte Proteinversorgung sowie eine zucker- und stärkearme Fütterung sind zu empfehlen.
    • Förderung des Darmmikrobioms durch prä- und probiotische Zusätze. Ein intaktes Verdauungssystem ist die Basis, um Nährstoffe aufzunehmen. Zudem steht das Darmmikrobiom in einem engen Zusammenhang zum Immunsystem.
    • Die Entgiftungsfunktion der Leber kann durch spezifische Kräuter angeregt werden.

 

  1. Allergieauslöser fernhalten!

  • Haltungsbedingungen optimieren! Wo keine Insekten sind, gibt es auch kein Sommerekzem! Feuchte Areale, wie Wasserquellen, Pfützen und Bachläufe werden von Insekten zur Eiablage genutzt und ziehen Ungeziefer somit an. Ebenso Kot, der sich auf den Weiden sammelt. Ein sauberer, trockener Rückzugsort bzw. ausreichend große, saubere Weideflächen vermindern den Insektenbefall.
  • Stress reduzieren!
  • Qualität von Futtermitteln und Tränkwasser überprüfen
  • Der richtige Insektenschutz! Einige Fliegenschutzmittel auf chemischer Basis können Leber und anderen Organen zusetzen. Bei einem ohnehin geschwächten Immunsystem ist das eine zusätzliche Belastung. Hier sollte besser auf Fliegenschutzmittel mit pflanzlichen Wirkstoffen zurückgegriffen werden.
  • Zusätzlich sollte eine gut verträgliche Pflege zur Unterstützung der Regeneration geschädigter oder durch Juckreiz angegriffener Hautregionen verwendet werden.

Quellen:
Brinkmann, K., Fettelschloss-Gabriel, A. (2022):
Das Sommerekzem – neue Ansätze in Diagnostik und Therapie. Pferdespiegel 2022; 25(03): 112-118 Georg Thieme Verlag KG
Lange, S., Hamann, H., Deegen, D., Ohnesorge, B., Distl (2005): Untersuchung der Prävalenz des Sommerekzems beim Islandpferd in Norddeutschland. Berliner und Münchner Tierärztliche Wochenschrift 118, Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover
Montes, L. F., Vaughan, J. T. (1985): Atlas der Hauterkrankungen des Pferdes. Schlütersche Verlagsanstalt. Hannover

Durch das feuchtwarme Klima fühlen sich zu dem Leidwesen von Pferd und Reiter die Pferde- oder Regenbremsen besonders wohl. Im Juli ist ihre Hauptsaison.  Das Blutsaugen  der Weibchen ist  für die Entwicklung ihrer Eier lebensnotwendig.
Maßgeblich für die Opfersuche ist für Bremsen der Cocktail aus verschiedenen Gerüchen sowie die Körpertemperatur. Außerdem können sie mit ihren großen Augen ihr Opfer in Größe und Farbe gut ausmachen.
Mit ihren Stichen, die eher Bisse sind, verletzen sie die Haut teils bis zu den Nervenenden sehr schmerzhaft. Durch den ständigen Wechsel auf  unterschiedliche Beutetiere können Sie Krankheiten übertragen, wie die Borreliose  oder die infektiöse Anämie bei Pferden.  Kommt es zu einer zusätzlichen Besiedlung der kleinen Wunden (die lange nachbluten können) durch Bakterien oder anderen Kleinstparasiten, können nachfolgend Entzündungen und Reaktionen entstehen. Wir erkennen das  u.a. am Anschwellen der gestochenen Bereiche.
Wie schützen wir unsere Pferde (oder andere Tiere) vor  den Bremsen?
  • Bremsen sind tagaktiv. Perfekt wäre es, die Pferde im Sommer tagsüber in den Stall zu bringen oder ihnen einen bremsenfreien Unterstand zu gewährleisten.
  • Wenn Pferde schwitzen und draußen arbeiten, ziehen sie Bremsen und andere Insekten an.
  • Bremsen vermehren sich in Feuchtgebieten und lieben besonders schlammige Böden für ihre Eiablage.
  • Wird der Eigengeruchs des Pferdes, anderer Säuger inklusive des Menschen durch ätherische Öle überdeckt, schützt das die Haut und verdirbt den Bremsen den Geschmack.
  • Auch nach dem Bremsenstich macht es Sinn, die Pferdehaut zu pflegen und zu schützen, weitere Stiche zu meiden und andere Parasiten fernzuhalten.
  • Das Eindecken von Pferden ist keine Dauerlösung! Bitte hier unbedingt auf Zeiten ohne Decke achten, um die Klimaregulierung und Vitamin-D-Produktion der Haut  zu erhalten!
  • Wichtig ist, dass es auf der Koppel für alle Pferde mit ihrer gegenseitigen Individualdistanz genügend Schatten  vorhanden ist! Auch rangniedere und ältere Tiere müssen ein geschütztes Plätzchen aufsuchen können!
  • Je mehr Wind, desto weniger Bremsen! Pferde stehen ohnehin lieber im oberen Bereich der Koppel – generell ziehen sie offene, windige Plätze mit guter Aussicht der häufig im Tal angelegten Weidehütte vor.

RATGEBER HUND

Die Haut ist nicht nur das größte Sinnesorgan des Hundes, sondern dient insbesondere auch zum Schutz des Körpers vor äußeren Einflüssen, wie Kälte, Wärme, Feuchtigkeit, Mikroorganismen oder Parasiten. Sinneszellen in der Haut lösen dabei Kälte- und Hitzeempfinden, Juckreiz oder Schmerz, aber auch Wohlbefinden aus. Licht und Wärme regulieren die Körpertemperatur und initiieren im jahreszeitlichen Verlauf den Fellwechsel.

Die Pflege der sensiblen Hundehaut ist ein wesentlicher Faktor für das Wohlbefinden und die Gesunderhaltung des Hundes. Mit einer angemessenen Hautpflege wird die natürliche Schutzfunktion der Haut unterstützt und so Krankheiten und Verletzungen vorgebeugt. Hauptaugenmerk bei der Haut- und Fellpflege sollte dabei auf der Verwendung natürlicher, gut verträglicher Pflegemittel liegen. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass synthetische Substanzen, bspw. aus silikon- oder mineralölhaltigen Pflegemitteln, durch Lecken und Knabbern des Hundes an Haut- und Fellstellen oral aufgenommen werden und den Organismus zusätzlich belasten.

In hohen, trockenen Gräsern versteckt sich insbesondere im Spätsommer und Herbst eine Gefahr für Hunde – die Herbstgrasmilbe.

Wie gefährlich sind Herbstgrasmilben?

Die gute Nachricht zuerst: Im Gegensatz zu Zecken und Mücken übertragen die spinnenartigen Milben Neotrombicula autumnalis nach aktuellem Kenntnisstand keine Krankheiten. Außerdem sind sie nicht wie Flöhe oder andere Milbenarten, z.B. Pelzmilben, von Tier zu Tier oder gar zum Menschen übertragbar und auch auf dem Tier selbst erfolgt der Befall nur lokal, meist im Pfoten-, Bauch- oder Halsbereich.
Die schlechte Nachricht ist allerdings ist, dass die Larvenbisse der Herbstgrasmilben starken Juckreiz, Pusteln und allergische Reaktionen auslösen können.

Wie erkennt man einen Herbstgrasmilbenbefall?

Ausgewachsene Herbstgrasmilben lassen sich mit bloßem Auge an ihrer knallroten Farbe erkennen. Am besten sind sie auf weißem Hintergrund zu sehen, aber auch wenn auf einem schwarzen Hund sich plötzlich rote Punkte bewegen ist das schon ein ziemlich sicherer Hinweis auf Herbstgrasmilben.
Die eigentlichen Übeltäter – die Larven der Herbstgrasmilbe – sind im Anfangsstadium ihrer Entwicklung leider nur unter dem Mikroskop sichtbar. Oft wird der Befall also erst erkannt, wenn sich die Larven bereits an ihrem Wirt vollgesaugt haben. In etwa einer Woche verdreifachen sie ihre Größe und sind dann als eine Häufung orangeroter Pünktchen gut zu erkennen. Beliebte Einstichstellen der Herbstgrasmilben bei Hunden sind zwischen den Zehen, am Bauch oder im Hals- und Kinnbereich.

Was kann man als Hundebesitzer bei einem Herbstgrasmilbenbefall tun?

Herbstgrasmilben lassen sich zum Glück sehr einfach entfernen, oft hilft es schon, die kritischen Stellen nach jedem Spaziergang gut mit Wasser abzuspülen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte dabei auf den Gebrauch pH-neutraler Seife oder aber eines pflegenden Niemöl-Shampoos nicht verzichten. So wird das Öl des Niembaumsamens in der traditionellen indischen Medizin bereits seit Jahrhunderten gegen Milben und andere Parasiten angewendet. Falls bereits Stichwunden vorhanden sind, müssen diese natürlich desinfiziert werden, z.B. mit 70%igem Alkohol. Zur unterstützenden Anwendung bei Juckreiz und Stärkung der beanspruchten Haut empfiehlt sich die Anwendung eines Hautpflegemittels mit Niemöl und Lebermoosextrakt. So erweitert Lebermoosextrakt als natürliches Pflegemittel das Wirkungsspektrum des Niemöl, da Lebermoose im Laufe ihrer rund 400 Millionen Jahre andauernden Evolution hervorragende Abwehrstoffe gegen Bakterien entwickelten haben.

Kann man einem Befall mit Herbstgrasmilben bei Hunden vorbeugen?

Ja. Auch wenn sie überall in der Natur und schlimmstenfalls sogar im eigenen Garten vorkommen können, lässt sich einiges zur Vorbeugung gegen einen Befall mit Herbstmilben tun:

  • hohe und trockene Gräser meiden
  • den Rasen im eigenen Garten kurz halten und nach Möglichkeit regelmäßig befeuchten
  • vor dem Gassigang ein natürliches Repellent auf Haut und Fell auftragen
  • nach jedem Gassigang den Bauch und die Pfoten gründlich abspülen
  • Stich- bzw. Bisswunden ggf. sofort desinfizieren
  • Regelmäßig natürliche Pflegemittel mit Lebermoosextrakt und Niemöl für die Stärkung von Haut und Fell verwenden
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Bürsten, Trimmen, Scheren – für einige Hunderassen sind das keine rein ästhetischen Prozeduren, sondern absolut unerlässliche Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit.

Entscheidend dafür, ob ein Hund geschoren werden muss oder nicht, ist vor allem die Fellstruktur. Golden Retriever, Schäferhunde und Collies beispielsweise haben ein zweischichtiges Fell das aus Deckhaar mit Unterwolle besteht. Diese Hunde sollten auch im Hochsommer besser nicht geschoren werden. Stattdessen sollte die Unterwolle gut ausgekämmt werden, damit das locker luftige Deckhaar wie eine gute Klimaanlage funktioniert und vor Hitze, Sonnenbrand und Regen schützt.

Für Hunderassen mit einschichtigem Langhaar ohne Unterwolle wie Pudel, Wasserhunde, Yorkshire Terrier oder Malteser ist eine regelmäßige Schur hingegen absolute Pflicht. Bei diesen, oft als hypoallergen geltenden Rassen, gibt es nämlich keinen Fellwechsel im Herbst und Frühjahr, das Fell wächst wie beim Menschen lebenslang nach. Damit das Haarkleid die Augen nicht komplett verdeckt, nicht verfilzt und verknotet, was für das Tier sehr schmerzhaft sein kann, muss es regelmäßig abgeschoren werden. Andernfalls wird die Haut nicht mehr richtig belüftet und bildet einen guten Nährboden für Pilze und Bakterien. Entzündungen oder Hautekzeme können die Folge sein.

Nicht zuletzt gibt es noch sogenannte Trimmrassen zu denen Cocker Spaniel, Dackel, Schnauzer, Setter und zahlreiche Terrier gehören. Diese Vierbeiner besitzen zwar wie die erste Gruppe ein zweischichtiges Fell aus Grannenhaar und Unterfell, kennen jedoch wie die zweite Gruppe keinen normalen Fellwechsel bzw. bekommen diesen alleine nicht hin. Das überreife und lockersitzende Fell muss bei diesen Hunden regelmäßig entfernt werden. Andernfalls kann kein schönes neues Fell nachwachsen während das alte, abgestorbene Fell Juckreiz verursacht.

Regelmäßige Schur ist also für viele Hunderassen einerseits unerlässlich, andererseits kann gerade diese auch Hautprobleme verursachen und Hauterkrankungen auslösen. Tierärzte können ein Lied davon singen: einige Tage nach dem Besuch beim Hundefriseur landen die Tiere in der Praxis.

Wir haben also eine Tierärztin gefragt wie es zu Hautproblemen nach der Schur kommt und wie man diesen vorbeugen kann.

Wie kommt es zu Hauterkrankungen nach der Schur?

Die Hundehaut ist nicht steril sondern beherbergt auch zahlreiche pathogene Keime. Solange sich die Hautflora im Gleichgewicht befindet, die Haut unversehrt ist und das Immunsystem normal funktioniert, manchen sie in der Regel aber keine Probleme. Diese drei Schutzfaktoren werden bei der Schur jedoch stark auf die Probe gestellt.

Zum einen kann die normale Hautflora schon beim Waschen aus dem Gleichgewicht gebracht werden, wenn ungeeignete Pflegemittel verwendet werden.

Besonders kritisch wird es jedoch, wenn Bakterien in die Wunden gelangen, die entweder vorher schon da waren oder bei der Schur selbst entstehen. Es müssen gar keine sichtbaren Wunden sein, auch mikroskopisch kleine Läsionen, winzige Schürfwunden oder klitzekleine Kratzer reichen vollkommen aus.

Der letzte begünstigende Faktor ist, dass viele Hunde beim Friseur unter Stress stehen. Dabei wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttelt, dieses wirkt immunsuppressiv, unterdrückt also das Immunsystem, die Bakterien haben freie Bahn. Schlimmstenfalls können es auch hartnäckige Bakterien wie Staphylococcus pseudintermedius sein, die gegen fast alle Antibiotika resistent sind.

Andererseits kann die Schur aber bei vielen allergischen oder parasitären Hauterkrankungen, Mykosen oder Wunden die Heilung positiv beeinflussen.

Wie kann man den Hautinfektionen nach der Schur vorbeugen?

Strenge Hygienemaßnahmen und geeignete Pflegeprodukte sind natürlich das A und O. Empfehlenswert wäre nach der Schur z.B. eine Pflege mit Wirkstoff Panthenol, da dieser gut verträglich, entzündungshemmend und regenerierend ist. Außerdem sollte die Hundehaut noch einige Tage nach der Schur genauestens beobachtet werden. Kratzt sich der Hund, könnte das ein Hinweis auf bakterielle Entzündung sein.

Am besten sollte man den Hund schon im Welpenalter an alle notwenigen Fellpflegeprozeduren gewöhnen, so dass diese dem Tier möglichst wenig Stress bereiten und die eigenen Abwehrkräfte sich dabei voll in ihrer Funktion entfalten können.

Vielen Dank!

Wir halten also fest: Die Hundehaut muss nach der Schur besonders gut gepflegt werden. Umso erstaunlicher ist, dass es dafür bislang noch gar keine passenden Produkte im Hundepflegesortiment gab.

Mit einer natürlichen Pflege, die speziell für die Bedürfnisse frisch geschorener Hundehaut entwickelt wurde, hat Relax-Biocare diese Lücke nun endlich geschlossen: Das AfterShear enthält gut verträgliche Wirkstoffe, die die natürliche Hautregeneration unterstützen, sanft pflegen und bestmöglich schützen: Für lange, ungetrübte Freude an der neuen Frisur!

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FAQ

Antwort:
Pferde sind häufig allergisch gegen Insekten und reagieren mit Ausschlag, Juckreiz und/ oder Pusteln. Wir empfehlen unsere Mückenmilch für den Befall als Spray für den ganzen Körper.
Wenn du zusätzlich die Relax Sommerlotion für die besonders empfindliche Zonen benutzt, werden von dort erstens die Mücken ferngehalten und zweitens diese Hautstellen mit Panthenol gepflegt.
Juckt sich das Pferd im Sommer an Mähne & Schweif, Kopf & Bauchnaht, empfehlen wir die Zemlotion.

Antwort:
Juckt sich das Pferd im Sommer an Mähne & Schweif, Kopf & Bauchnaht, empfehlen wir die Zemlotion.
Für Juckreiz im Herbst/ Winter, auch mit Schuppenbildung, empfehlen wir Dermigard.

Antwort:
Verschiedenen Ursachen führen zu Allergien, die sich ganz unterschiedlich äußern. Wir arbeiten ausschließlich mit pflanzlichen Ölen und Extrakten, die von den meisten Tieren hervorragend vertragen werden. Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass vorbelastete Tiere empfindlich reagieren. Wenn du Bedenken hast, dass dein Pferd die Produkte nicht verträgt, teste sie an einer kleinen Stelle über mehrere Tage aus.

Du kannst auch eine Probe bei uns per E-Mail bestellen über: bestellung@relax-biocare.de

Antwort:
Bei Strahlfäule, white line disease, Kronrandrissen ist die Relax Huf & Strahllotion mit Blutwurz, Propolis, Calendula und breitem Wirkstoffkomplex hochwirksam und rückfettend zugleich.

Antwort:
Unsere Mückenmilch bietet gut verträglichen Schutz vor Insekten. Für ganz empfindliche Zonen (Gesicht, Bauchnaht, private Zonen, zwischen den Hinterbeinen) oder für Pferde, die sich nicht einsprühen lassen, nehmen wir die Sommerlotion.

Antwort:
Wenn Dein Pferd unter Sommerekzem, Allergie im Sommer, Juckreiz im Sommer leidet, dann empfehlen wir die Mückenmilch als Schutz für den ganzen Körper und die Zemlotion für die befallenen Stellen. Zusammen mit dem Niemölshampoo kannst Du das Starterpaket Zempflege zu einem tollen Angebot erhalten.

Antwort:
Bei Juckreiz an der Schweifrübe im Sommer empfehlen wir die Zemlotion. Bei Juckreiz im Winter verwende das Dermigard.

Antwort:

  1. Langer Behang sollte zu Beginn der Behandlung bis auf etwa 1-2 cm gekürzt werden.
  2. Die befallenen Stellen mit dem Relax Niemöl-Shampoo waschen. Die Krusten nicht aufreißen!
  3. Dann das Fesselliquid bei Schuppen, Krusten 1 x täglich auftragen und einmassieren.
  4. Bei stark betroffenen, offenen Stellen, bei Schwellungen oder bei Haltungsbedingungen, die anhaltende Abdeckung erforderlich machen, empfehlen wir die Pferdeerde Lebermoos & Niem als natürliches Pflaster. Das Auftragen täglich wiederholen.

Weiterhin ca. 1-mal wöchentlich die Bereiche mit dem Relax Niemöl-Shampoo vorsichtig abwaschen.
Die Krusten werden sich mit der Zeit von alleine lösen.
Durchhaltevermögen ist gefragt, konsequent und geduldig bleiben – die Pflege zahlt sich aus!

Weitere Fragen? Wir beraten Sie gerne individuell: Bitte senden Sie Bilder und eine Beschreibung an beratung@relax-biocare.de

Tipp: Unser Starterpaket Maukepflege (Set aus den 3 genannten Produkten)!

Antwort:
Schuppenbefall kann unterschiedliche Ursachen habe. Bei Schuppenbefall nach der Schur: verwende das Aftershear. Bei Schuppen am Körper oder in Mähne und Schweif empfehlen wir Dermigard. Bei Schuppen im Behang schau bitte unter Mauke/ Raspe (Schur und Fesselliquid).

Antwort:
Bei Krusten im Fesselbereich empfehlen wir das Fesselliquid. Bei starken Zubildungen die Zauberlotion. Diese ist aber nur zum Lösen der Krusten zu verwenden, anschließend mit Fesselliquid oder der Pferdeerde Lebermoos & Niem fortfahren.

Antwort:
Lebermoose schützen sich mit ihren pflanzlichen Wirkstoffen vor Pilz- und Bakterienbefall. Wir verwenden diese Pflanzenkraft als Stärkungsmittel für die Pferde- und Hundehaut in unserem Lebermoos-Spray.

Antwort:
Bei Pusteln, die häufig mit kleinen Krusten einhergehen, empfehlen wir unser Dermigard.

Antwort:
Bei Sarkoiden empfehlen wir für eine gute Abdeckung der entsprechenden Stellen die Zaubererde. Für Zubildungen, die sich beispielsweise an den Ohren befinden, ist unsere Zauberlotion besser eignet.

Antwort:
Beim Befall durch Milben oder Haarlinge empfehlen wir Dermigard Pferd / Dermigard Hund Für Milben im Bereich des Fesselbehangs empfehlen wir das Fesselliquid. Haarlinge sollten mit einem dünnen Kamm ausgekämmt werden.

Die Antwort aus dem Pflanzenreich heißt Calendula. Sie wirkt wundheilungsfördernd. Für unsere Pferdeerde Calendula benutzen wir rote Tonerde als perfekten, luftdurchlässigen Schutz. Angereichert mit Calendula, Hamamelis, Mandelöl und Panthenol in der zugehörigen Tinktur wird dieses natürliche Pflaster zum wohltuenden Umschlag.

Antwort:
Auf gutes Werkzeug und Handfertigkeit sowie Pflege und Schutz vor Hautproblemen.
Denn mit der Schur entstehen Kleinstverletzungen, sie sich entzünden können. Schuppen können sich bilden, nicht selten entsteht mit dem Eindecken das Risiko von Pilz- oder Bakterienbefall. Um Haut und Fell auch nach der Schur gesund und gepflegt zu erhalten, empfehlen wir Aftershear Pferd / Aftershear Hund.

Antwort:
Vorbeugung für starke Sehen oder Bänder oder auch nach dem Sport ist Arnika mit seiner durchblutungsfördernden Wirkung bekannt und beliebt. Wir kombinieren Arnika mit Calendula und Hamamelis in grüner Tonerde zur breiten Wirkung; auch zur Unterstützung der Behandlung bei Problemen mit Schwellungen oder Schäden: Pferdeerde Arnika.

Zur Unterstützung tierärztlicher Behandlung bei Einschuss, für angelaufene Beine, Gallen oder akuten Schwellungen ist die Pferdeerde Arnika mit ihrer durchblutungsfördernden Wirkung auch für den längeren Gebrauch zu empfehlen.

Alle insektenabweisende Produkte werden als Biozide bezeichnet. Biozide müssen von gesetzlicher Seite her mit einem Warnhinweis auf dem Etikett versehen werden, auch bei natürlichen Produkten. Reine ätherische Öle, Tinkturen mit einem Alkoholgehalt oder Emulgatoren in reiner Form werden als Biozide und damit als schädlich für Wasserorganismen eingestuft. Selbst wenn diese super verdünnt verwendet werden, wird leider nicht das Endergebnis (wie hier die Mückenmilch) eingestuft, sondern die einzelnen Zutaten in reiner Form.

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